Iliana Smilyanova
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2 der Schwerter

23. September - 2. Oktober

Astrologisches Äquivalent – Mond im Zeichen Waage

Schlüssel. 2, Freude. Unsere Freude kommt von innen.
Ideen. Erkennen Sie und akzeptieren Sie eine schwierige oder widersprüchliche Situation, sehen Sie diese mit Ihren inneren Augen; suchen Sie nach Schnittpunkten, und nicht nach Interessens- und Meinungsunterschieden.
Gefühle, Emotionen, Einstellung. Verständnis, Ruhe, Demut, Ausgeglichenheit, Zulassung, Austausch.
Gedanken. „Hör auf zu kritisieren und du wirst intuitiv.“
Ich denke mit dem Herzen und fühle mit dem Verstand.
„Der, der das Weiße kennt und das Schwarze akzeptiert, wird zum Maß für alles unter dem Himmel.“ Laozi
Handlungen, Taten. Akzeptieren Sie einen existierenden Konflikt, unterstützen Sie das nötige vorübergehende Gleichgewicht zwischen den Parteien, suchen Sie nach einem Kompromiss dort, wo das möglich und für Sie zulässig ist.
Schwierigkeiten, Probleme. Unstabil, unruhig und unzufrieden sein. Zweifeln. Sich bzw. jemandem den Rücken kehren. Das Gleichgewicht verlieren. Zum Richter werden – von sich selbst und anderen.
Chancen. Ein Konstruktiver Dialog führen. Dem Anderen, dem Gespaltenen entgegen kommen. Jenseits der Form sehend werden. Freude statt Angst empfinden.
Fragen. Schaue ich oder sehe ich? Bin ich demütig oder schicksalsergeben? Setze ich meine Intuition ein oder habe ich vor ihr Angst? Welcher Schatz ist in mir versteckt? Wann wird die Figur zum Hintergrund?

Der Zeitraum der Dekade Zwei der zwei der Schwerter (vom 23. September bis 2. Oktober jedes Jahres) ist dazu geeignet, um für die „andere“, versteckte Seite des Lebens sehend zu werden und um zu lernen, unser inneres Gleichgewicht unabhängig von den Umständen zu bewahren.
Richten Sie Ihren Blick nach innen, zum dem Wesen, versteckt hinter der Oberfläche, hinter der Form. Zeigen Sie Interesse für das, was für Sie unbekannt und fremd war oder ist, sehen Sie es mit Ihrem Herzen. Greifen Sie es nicht an, sondern zeigen Sie Verständnis, suchen Sie nach Ihrer Fähigkeit das Unterschiedliche durch Ihre innere Akzeptanz zu ändern.
Halten Sie Ihre Gedanken und Emotionen im Gleichgewicht – denken Sie über Ihre Gefühle, fühlen Sie Ihre Gedanken. Öffnen Sie Ihre Augen für die gegensätzlichen Seiten jeder Begegnung und Situation. Seien Sie diplomatisch, objektiv, aber nicht gleichgültig und gefühllos.
Heilen Sie Ihren Bezug zu der Ungewissheit. Planen Sie Ihren nächsten Schritt, ohne die Kontrolle über die anderen und über die Situation haben zu müssen. Lassen Sie die Möglichkeit zu, dass die unbekannten Faktoren Ihre Absichten nicht verhindern werden, sondern sie in die richtige und harmonische Richtung bewegen werden. Ignorieren Sie nicht Ihre Ängste, schauen Sie sie in die Augen. Finden Sie heraus, inwiefern sie real (gerechtfertigt) und inwiefern sie vergeblich (abergläubisch) sind.
Bringen Sie Ihre Rechte und Pflichte ins Gleichgewicht, teilen Sie die Schwierigkeiten. Akzeptieren Sie die Existenzberechtigung von dem, was Sie nicht kennen und nicht verstehen und was bis jetzt in Sie Abwehr und Widerstand hervorgerufen hat. Damit Sie ein verstecktes schlafendes Potential aufwecken können und damit Sie „Schätze, versteckt an dunklen Plätzen“ finden können.


Was ist die Tarotkarte der Dekade?

Die Zeit hat nicht nur eine quantitative, sondern auch eine qualitative Dimension, die dieser Qualität entsprechende Menschen, Begegnungen und Ereignissen „gebärt“. In den Tarotkarten ist diese Zeitqualität zu einem Großteil in den 36 Karten der so genannten kleinen Arkana „versteckt“, wo jede von denen die Möglichkeiten und Aufgaben für jeweils zehn Tage des Kalenderjahres veranschaulicht .

Das Prinzip der wirkenden Tarotkarte der Dekade hilft uns, mit den Herausforderungen des jeweiligen Zeitraums klar zu kommen – mit seinen Schwierigkeiten und Chancen, es hilft uns den richtigen Ton zu finden und gibt uns eine Richtung, die wir folgen können, um uns selbst bei dem Ordnen und Harmonisieren unserer inneren und äußeren Welt zu unterstützen, sowie bei dem Zumachen von alten und dem Öffnen von neuen Türen, bei der Schöpfung und dem adäquaten Ausdrücken von den nötigen Ideen, Gedanken, Gefühlen, Emotionen und Taten. Auf diese Art und Weise, indem wir die Qualität der Zeit entsprechen, synchronisieren wir uns mit dem, was in uns steckt, mit dem, was uns umgibt, mit dem, was gewesen ist und sein wird – und mit der Gegenwart. Und so, nach dem Hologrammprinzip dienen wir nicht nur uns selbst, sondern auch dem großen Ganzen, von dem wir ein beständiges Teil sind. Damit es keine Spaltung in uns und in unserem Leben gibt.


A.E.Waite Kartenabbildungen mit freundlicher Genehmigung des Königsfurt-Urania Verlag, Krummwisch,
© Königsfurt-Urania Verlag, Krummwisch/Deutschland. www.koenigsfurt-urania.com

Iliana Smilyanova