Iliana Smilyanova
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4 der Kelche

12. Juli bis 21. Juli

Astrologisches Äquivalent – Mond im Zeichen Krebs)


Schlüssel. 4, Geduld. Geduldig sein, keine neuen Möglichkeiten voreilig ablehnen oder annehmen, ohne festgestellt zu haben, ob sie eine Chance oder eine Verführung sind, und vor allem, ob man sie braucht.
Ideen. Sich begrenzen und verstummen, um die eigenen wahren Bedürfnisse und das, was man tatsächlich will, zu spüren.
Gefühle, Emotionen, Stimmung. Zur Ruhe kommen, versinken, betrachten, meditieren, visualisieren.
Gedanken. „Erkenne dich selbst“. „Nichts im Übermaß.“ Das Nötige ist vorhanden.
„Nur indem Sie von dem Fluss des Schweigens trinken, werden Sie wahrhaftig singen können.“ Khalil Gibran
Handlungen, Taten. Den Status quo für eine gewisse Zeit behalten. Sich den nötigen Raum und die nötige Zeit geben, um die eigenen emotionellen Grenzen zu stärken und intuitiv die eigene richtige Wahl zu treffen.
Schwierigkeiten, Probleme. Realitätsflucht. Eine wertvolle Chance verpassen. Fremde Wünsche und Bedürfnisse für die Eigenen verwechseln. (Sich) für einen „guten Zweck“ zwingen. Die emotionale Stabilität verlieren, überempfindlich für die fremden Bedürfnisse werden und dabei den eigenen „Durst“ vernachlässigen.
Chancen. Die eigenen emotionalen und schöpferischen Leistungen und Absichten überdenken. Die aktuellen Prioritäten ordnen. Sich von dem Unnötigen befreien, sich für das Nötige vorbereiten und öffnen.
Fragen. Wann ist weniger mehr? Bin ich bereit, von dem heilsamen „bitteren Kelch“ zu trinken? Kann ich die Möglichkeiten auf meinem Weg von den Versuchungen unterscheiden? Kann ich (auch zu mir selbst) „nein“ sagen?

Der Zeitraum der Dekade Vier der Kelche (vom 12. Juli bis 21. Juli jedes Jahres) ist dazu geeignet, nach innen zu schauen, um sich daran zu erinnern, wonach man außerhalb von sich selbst sucht.
Machen Sie eine ruhige Neuschätzung Ihrer Gefühle, Wünsche und Leistungen, richten Sie Ihre Sinne nach innen, zeigen Sie Geduld, um von „innen“ zu sehen und zu hören, was zu Euch wartend kommen will und was Sie als nächstes tun sollen.
Suchen Sie nach inneren Überflüssigkeiten und Mängel, nehmen Sie die Situation so an, wie sie ist, akzeptieren Sie diese, damit Sie sie transformieren können, sobald Sie bereit sind und sich dafür entscheiden.
Prüfen Sie Ihre Fähigkeit (sich selbst) das zu verweigern, was Sie (zumindest jetzt) nicht brauchen.
Stärken Sie Ihre Autorität (auch in Ihren eigenen Augen), schützen Sie sorgfältig Ihre Gefühle von einem Eingriff von außen, öffnen Sie sich freiwillig, und nicht unter Druck.
Stehen Sie ein wenig hungrig von dem „Tisch des Lebens“ auf, erlauben Sie sich Mängel, die Sie nicht sofort befriedigen, spüren Sie einen neuen Lebenshunger, den Sie nicht mit altem „Essen“ ablenken können.
Lassen Sie sich Zeit und Raum um nur sich selbst zu sein, ruhig und frei von inneren und äußeren Erwartungen und Abhängigkeiten.
Mit beiden Füßen auf der Erde stehend, suchen Sie und öffnen Sie sich für Inspiration von oben – um „das fehlende Element“ zu finden und weiter gehen zu können, jenseits der eigenen voreiligen und begrenzten Vorstellungen und Erwartungen.


Was ist die Tarotkarte der Dekade?

Die Zeit hat nicht nur eine quantitative, sondern auch eine qualitative Dimension, die dieser Qualität entsprechende Menschen, Begegnungen und Ereignissen „gebärt“. In den Tarotkarten ist diese Zeitqualität zu einem Großteil in den 36 Karten der so genannten kleinen Arkana „versteckt“, wo jede von denen die Möglichkeiten und Aufgaben für jeweils zehn Tage des Kalenderjahres veranschaulicht .

Das Prinzip der wirkenden Tarotkarte der Dekade hilft uns, mit den Herausforderungen des jeweiligen Zeitraums klar zu kommen – mit seinen Schwierigkeiten und Chancen, es hilft uns den richtigen Ton zu finden und gibt uns eine Richtung, die wir folgen können, um uns selbst bei dem Ordnen und Harmonisieren unserer inneren und äußeren Welt zu unterstützen, sowie bei dem Zumachen von alten und dem Öffnen von neuen Türen, bei der Schöpfung und dem adäquaten Ausdrücken von den nötigen Ideen, Gedanken, Gefühlen, Emotionen und Taten. Auf diese Art und Weise, indem wir die Qualität der Zeit entsprechen, synchronisieren wir uns mit dem, was in uns steckt, mit dem, was uns umgibt, mit dem, was gewesen ist und sein wird – und mit der Gegenwart. Und so, nach dem Hologrammprinzip dienen wir nicht nur uns selbst, sondern auch dem großen Ganzen, von dem wir ein beständiges Teil sind. Damit es keine Spaltung in uns und in unserem Leben gibt.


A.E.Waite Kartenabbildungen mit freundlicher Genehmigung des Königsfurt-Urania Verlag, Krummwisch,
© Königsfurt-Urania Verlag, Krummwisch/Deutschland. www.koenigsfurt-urania.com

Iliana Smilyanova

This book offers the reader the opportunity with the help of Tarot to seek, to find and to use internal, supreme points of support, illuminated points of orientation in one's life journey. The aim is not the mechanical or selfish prediction of the future, but a healing journey into oneself, where we choose to be an active participant in one’s own life and to serve higher and virtuous aims.